Bastian Gierull, CEO von Octopus Energy Germany: “Es reicht! Die Energiebranche hat zu lange weggeschaut und auf Kosten der Verbraucher*innen abkassiert. Wenn wir einen fairen Energiemarkt wollen, braucht es Selbstverantwortung der Versorger – nicht noch mehr Ausreden. Wer Strom verkauft, trägt Verantwortung. Verantwortung heißt: keine Lockangebote mit Kostenfalle, keine Abzocke in der Grundversorgung, keine versteckten Preis-Tricks im Kleingedruckten. Solange der Markt solche Maschen belohnt, bleibt Fairness auf der Strecke. Wir haben die Initiative Fairer Energie gegründet, weil wir zeigen wollen, dass es anders geht – transparent, ehrlich und im Sinne der Kund*innen.”
Tobias Hirt, Verbraucherschützer und Gründer von THV und Fairster: „Was mich am Energiemarkt ärgert? Intransparenz, Tricksereien und fehlender Schutz für Verbraucher*innen. Der Markt ist rechtlich reguliert, aber faktisch unkontrolliert. Unzulässige Kündigungen, versteckte Kosten und Vertragsklauseln sowie unzureichender Verbraucherschutz sind an der Tagesordnung. Wir setzen dem ein Ende. Energie ist so grundlegend wie Wasser – sie darf kein Luxusgut sein und nicht der Gewinnmaximierung dienen."
Merlin Lauenburg, Deutschlandchef von Tibber: "Die Akzeptanz dynamischer Stromtarife und der Erfolg der Energiewende insgesamt hängen maßgeblich von vollständiger Transparenz über die Preisbildung und den Stromverbrauch ab. Bei Tibber ist es unser Anspruch, den tatsächlichen Börsenstrompreis transparent zu machen und Verbraucherinnen und Verbraucher zu informieren, damit sie ihren Energieverbrauch aktiv steuern und von Preisschwankungen profitieren können. Auch Smart Meter, die wir für die Energiewende dringend brauchen, sind letztlich ein Werkzeug für mehr Transparenz über Stromkosten und -verbrauch.”
Aktuell unterstützt die Initiative betroffene Kund*innen von Stromio und Gas.de, die Ende 2021 Opfer von unrechtmäßigen Kündigungen geworden sind. Sie sind damals unvermittelt in die teure Grundversorgung gefallen. Ein Urteil bestätigt jetzt: Das war rechtswidrig. Jetzt bieten Tobias Hirt und die Initiative einen einfachen Weg, Schadensersatz durchzusetzen. Betroffene Kund*innen müssen dafür nur ihre Informationen einreichen, können sich dann zurücklehnen und bekommen im Erfolgsfall Geld zurück. Insgesamt sind mehrere tausend Kund*innen betroffen – mit einer Gesamtforderungssumme von ca. 1,5 Millionen Euro.